Lingoda vs. Rosetta Stone 2026: Live-Unterricht oder Immersionsprogramm?


Kursangebot
9,4
7,5
Lernmethodik
9,2
8,0
Benutzerfreundlichkeit
9,5
8,5
Spracherkennung
5,0
10
Preis-Leistung
9,0
7,5

In Kürze: Lingoda setzt auf echten Live-Unterricht mit zertifizierten Lehrkräften – ideal, wenn du schnelle Sprechpraxis brauchst. Rosetta Stone verfolgt einen komplett anderen Ansatz: Immersionslernen per App, ohne Übersetzungen, dafür mit 25 Sprachen und einem günstigen Lifetime-Zugang für 149 €. Die Entscheidung hängt davon ab, ob du lieber mit Menschen oder mit Technologie lernst.

Lingoda oder Rosetta Stone – welche Plattform bringt dich wirklich weiter? Lingoda wurde 2013 in Berlin von den Brüdern Felix und Fabian Wunderlich gegründet und bietet Live-Gruppenunterricht sowie Einzelstunden mit zertifizierten Lehrkräften für 6 Sprachen an. Rosetta Stone ist ein Urgestein der Branche (gegründet 1992 in Arlington, Virginia) und setzt seit Jahrzehnten auf sein patentiertes Immersionskonzept – ganz ohne Übersetzungen. In diesem Online Sprachschule Vergleich erfährst du, wo sich die beiden Anbieter bei Preisen, Methodik und Sprachangebot unterscheiden. Außerdem klären wir, für welchen Lerntyp sich welche Plattform lohnt. Lass uns direkt einsteigen.

So habe ich Lingoda und Rosetta Stone getestet

Ich bin Laura Schneider, Redakteurin bei BILD im Bereich „Sprachen lernen“, und teste seit über vier Jahren Sprachkurs-Plattformen. Für diesen Vergleich habe ich Lingoda drei Monate lang genutzt – Gruppenunterricht und Einzelstunden in Spanisch und Französisch, am Laptop und am Smartphone. Rosetta Stone lief parallel über denselben Zeitraum: Spanisch und Französisch auf dem iPad, dem iPhone und am Desktop. Beide Plattformen habe ich im Alltag auf Herz und Nieren geprüft.

Meine Bewertungskriterien

  • Sprachangebot und Niveaus: Wie viele Sprachen gibt es, welche Niveaustufen werden abgedeckt und wie gut sind die Inhalte auf den GER (A1–C2) abgestimmt?
  • Kursaufbau und Übungstypen: Wie sind die Lektionen strukturiert? Gibt es Abwechslung bei den Übungsformaten – oder wird es schnell monoton?
  • Fokusbereiche: Wird Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben gleichermaßen trainiert – oder gibt es blinde Flecken?
  • Usability & Technik: Wie intuitiv ist die Bedienung? Funktioniert die App stabil, gibt es Offline-Funktionen oder KI-Features?
  • Preise und Preis-Leistung: Was kosten die Abos konkret, welche Laufzeiten gibt es und wie viel Gegenwert bekommst du für dein Geld?

Lingoda vs Rosetta Stone: Überblick

Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Fakten im direkten Vergleich. Die Tabelle zeigt dir auf einen Blick, worin sich die beiden Anbieter unterscheiden.

KriteriumLingodaRosetta Stone
Gründungsjahr2013 (Berlin)1992 (USA)
Anzahl Sprachen625
SprachniveausA1–C1 (GER-basiert)A1–B1 (Immersionsmethode)
Lektionsdauer60 Min. (Live-Unterricht)10–15 Min. (App-Lektionen)
LernmethodikLive-Unterricht mit LehrkräftenImmersionslernen ohne Übersetzung
Kostenlose VersionNein (7 Tage Testphase)Nein (3 Tage Testphase)
Preisspanne54,99 €–551,99 €/Monat9,95 €/Monat – 149 € Lifetime
BesonderheitenZertifizierte Lehrkräfte, GER-ZertifikateTruAccent-Spracherkennung, Lifetime-Zugang

Rosetta Stone punktet klar beim Sprachangebot und beim Preis – 25 Sprachen zu einem Bruchteil der Kosten. Lingoda hat dafür den entscheidenden Vorteil: echte Menschen als Lehrkräfte und strukturierte Live-Stunden bis Niveau C1. Wer maximal günstig und flexibel lernen will, greift zu Rosetta Stone; wer echte Konversationspraxis sucht, ist bei Lingoda besser aufgehoben.

Lingoda im Überblick

Lingoda wurde 2013 in Berlin gegründet und richtet sich an Lernende, die echte Unterrichtsstunden mit qualifizierten Muttersprachlern wollen – egal ob für den Job, ein Studium oder den Alltag. Die Grundphilosophie: Sprachen lernt man am besten durch Sprechen mit echten Menschen. Didaktisch orientiert sich Lingoda am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) und bietet Kurse von A1 bis C1. Die Methodik kombiniert kommunikativen Sprachunterricht mit strukturierten Lernzielen pro Lektion.

Jede Stunde dauert 60 Minuten und folgt einem festen Aufbau: Einstieg mit Vokabeln, dann Grammatikerklärung, anschließend Dialogübungen und freie Konversation. In einer typischen B1-Spanisch-Stunde habe ich zum Beispiel zuerst Redewendungen zum Thema „Bewerbungsgespräch“ gelernt, dann Rollenspiele mit anderen Teilnehmern gemacht. Gruppenunterricht findet mit maximal 5 Personen statt – du kommst also tatsächlich zu Wort. Ergänzend gibt es Lehrmaterialien zum Download, Quizze und Hausaufgaben.

Technisch läuft der Unterricht über eine eigene Plattform im Browser oder per App (iOS/Android). Spracherkennung oder KI-Features gibt es nicht – dafür echtes menschliches Feedback. Als Alleinstellungsmerkmal bietet Lingoda nach Abschluss aller Module eines Niveaus ein offizielles GER-Zertifikat an. Außerdem gibt es den Sprint und Super Sprint: Wer über zwei Monate alle gebuchten Stunden wahrnimmt, bekommt bis zu 100 % Cashback.

Lingoda auf einen Blick

  • Unterrichtsformat: Live-Gruppenunterricht (max. 5 Personen) oder Einzelstunden mit muttersprachlichen Lehrkräften.
  • Lektionsdauer: Jede Stunde dauert genau 60 Minuten.
  • Niveaus: A1 bis C1 nach GER, mit offiziellem Zertifikat bei Abschluss.
  • Verfügbarkeit: Kurse rund um die Uhr buchbar – 24/7 in verschiedenen Zeitzonen.
  • Sprint-Angebot: Bis zu 100 % Cashback, wenn du alle gebuchten Stunden innerhalb von zwei Monaten wahrnimmst.
  • Plattformen: Browser, iOS und Android.

Rosetta Stone im Überblick

Rosetta Stone gibt es seit 1992 – das Unternehmen aus Virginia (USA) gehört damit zu den ältesten Sprachlern-Anbietern überhaupt. Die Zielgruppe ist breit: vom Reisenden über Hobby-Lerner bis hin zu Unternehmen, die ihre Mitarbeiter schulen. Die Philosophie basiert auf dem Prinzip der „Dynamic Immersion“ – du lernst die neue Sprache so, wie du als Kind deine Muttersprache gelernt hast, nämlich ohne Übersetzungen. Bilder, Kontexte und Wiederholungen ersetzen Grammatiktabellen.

Eine typische Lektion dauert 10 bis 15 Minuten und besteht aus Bild-Wort-Zuordnungen, Hörverständnis-Übungen und Nachsprech-Aufgaben. In meinem Französisch-Kurs auf Stufe 2 habe ich zum Beispiel Alltagsszenen beschrieben: „Der Mann sitzt im Café“ – ohne deutsche Übersetzung, nur mit Fotos und Audio. Das Vokabeltraining ist in die Lektionen integriert, Wiederholungen erfolgen automatisch in steigender Schwierigkeit. Dialogübungen gibt es auch, aber du sprichst mit der App, nicht mit einem Menschen.

Das Herzstück der Technik ist TruAccent, Rosetta Stones hauseigene Spracherkennung. Sie bewertet deine Aussprache in Echtzeit und gibt sofort Feedback. Offline-Zugang ist in der App möglich – praktisch für unterwegs. Als besonderes Feature gibt es Audio Companion (herunterladbare Audio-Lektionen) und Live-Tutoring-Sessions gegen Aufpreis. Gamification spielt eine untergeordnete Rolle: Es gibt Fortschrittsanzeigen und Abzeichen, aber keine XP oder Leaderboards.

Rosetta Stone auf einen Blick

  • Lernmethode: Dynamic Immersion – komplett ohne Übersetzungen, nur mit Bildern und Kontext.
  • Lektionsdauer: 10–15 Minuten pro Einheit, ideal für kurze Lerneinheiten zwischendurch.
  • Spracherkennung: TruAccent analysiert deine Aussprache in Echtzeit und korrigiert dich sofort.
  • Offline-Modus: Lektionen lassen sich herunterladen und ohne Internet bearbeiten.
  • Lifetime-Zugang: Einmalig 149 € für alle 25 Sprachen – unbegrenzt.

Welche Sprachen werden angeboten?

Lingoda konzentriert sich auf 6 Sprachen: Englisch, Business Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Die Kurssprache ist flexibel – du kannst die Plattform auf Deutsch nutzen. Für exotischere Sprachen wie Japanisch oder Arabisch musst du woanders suchen.

Rosetta Stone bietet 25 Sprachen an – von Englisch und Spanisch über Koreanisch und Hindi bis hin zu Latein und Philippinisch (Tagalog). Die App ist auch mit Deutsch als Ausgangssprache nutzbar. Das Angebot ist mehr als viermal so groß wie bei Lingoda.

KriteriumLingodaRosetta Stone
Gesamtanzahl Sprachen625
Mit Deutsch als Ausgangssprache6 (alle verfügbar)25 (alle verfügbar)
Mit Englisch als Ausgangssprache6 (alle verfügbar)25 (alle verfügbar)

Beim Sprachangebot gewinnt Rosetta Stone haushoch. Wer eine weniger verbreitete Sprache lernen will, hat bei Lingoda schlicht keine Option.

Preise und Abos im Vergleich

Preise von Lingoda

Lingoda arbeitet mit monatlichen Abo-Modellen – ohne Jahresabo oder Lifetime-Option. Du wählst zwischen Gruppenunterricht und Einzelunterricht und entscheidest, wie viele Stunden pro Monat du buchen willst (4, 12, 24 oder 48). Eine kostenlose Version gibt es nicht, aber eine 7-tägige Testphase. Der Preis pro Stunde sinkt deutlich, je mehr Stunden du buchst. Eine Geld-zurück-Garantie bietet Lingoda nicht, dafür aber den Sprint mit Cashback-Möglichkeit.

  • Gruppenunterricht Plan S: 4 Stunden/Monat – 54,99 €/Monat (13,99 €/Stunde)
  • Gruppenunterricht Plan M: 12 Stunden/Monat – 104,99 €/Monat (8,99 €/Stunde)
  • Gruppenunterricht Plan L: 24 Stunden/Monat – 170,99 €/Monat (6,99 €/Stunde)
  • Gruppenunterricht Plan XL: 48 Stunden/Monat – 255,99 €/Monat (5,49 €/Stunde)
  • Einzelunterricht Plan S: 4 Stunden/Monat – 134,99 €/Monat (33,99 €/Stunde)
  • Einzelunterricht Plan M: 12 Stunden/Monat – 256,99 €/Monat (21,49 €/Stunde)
  • Einzelunterricht Plan L: 24 Stunden/Monat – 377,99 €/Monat (15,99 €/Stunde)
  • Einzelunterricht Plan XL: 48 Stunden/Monat – 551,99 €/Monat (11,49 €/Stunde)

Jedes Abo gilt nur für eine Sprache. Willst du eine zweite Sprache lernen, brauchst du ein separates Abo.

Preise von Rosetta Stone

Rosetta Stone ist deutlich günstiger und einfacher strukturiert. Es gibt drei Abo-Optionen: 3 Monate, 12 Monate und den beliebten Lifetime-Zugang. Der Lifetime-Zugang schaltet sofort alle 25 Sprachen frei – du zahlst nicht pro Sprache. Eine kostenlose Testphase von 3 Tagen ist verfügbar. Besonders attraktiv: Der Lifetime-Zugang für einmalig 149 € – damit lernst du unbegrenzt, ohne je wieder zu zahlen.

  • 3-Monats-Abo: 47,85 € (15,95 €/Monat) – 1 Sprache
  • 12-Monats-Abo: 119,40 € (9,95 €/Monat) – 1 Sprache
  • Lifetime-Zugang: 149 € (einmalige Zahlung) – alle 25 Sprachen, unbegrenzt

Nur der Lifetime-Zugang gibt Zugang zu allen 25 Sprachen; das 3- und 12-Monats-Abo gelten jeweils nur für eine Sprache. Es gibt regelmäßig Rabattaktionen mit bis zu 60 % Ermäßigung.

KriteriumLingodaRosetta Stone
Kostenlose VersionNein (7 Tage Test)Nein (3 Tage Test)
Günstigstes Monatsabo54,99 €/Monat (Gruppe, 4 Std.)9,95 €/Monat (12-Monats-Abo)
3-Monats-AboNicht verfügbar (monatlich kündbar)47,85 € gesamt
JahresaboNicht verfügbar119,40 € gesamt
Lifetime/EinmalzahlungNicht verfügbar149 € (alle 25 Sprachen)

Der Preisunterschied ist gewaltig. Rosetta Stones Lifetime-Zugang kostet weniger als ein einziger Monat Einzelunterricht bei Lingoda. Allerdings vergleichst du hier App-Lernen mit echtem Unterricht – zwei völlig verschiedene Produkte. Wer nur Apps nutzen will, bekommt bei Rosetta Stone deutlich mehr für weniger Geld.

Sprachkurse und Lektionen im Vergleich

Lektionen bei Lingoda

Lingoda strukturiert seine Kurse streng nach dem GER: Pro Niveaustufe gibt es rund 50 Lektionen, jede mit einem klaren Lernziel. Eine typische B1-Stunde beginnt mit einem Warm-up (5 Min.), gefolgt von Vokabelarbeit und Grammatik (15 Min.), dann Übungsphasen mit Partner- und Gruppenarbeit (30 Min.) und einem Abschluss-Feedback (10 Min.). Du übst Hörverständnis mit Audio-Clips, machst Lückentexte am Bildschirm und führst Rollenspiele mit den anderen Teilnehmern. Konkretes Beispiel: In meiner Spanisch-Stunde „Einkaufen auf dem Markt“ habe ich live mit einer Muttersprachlerin verhandelt – Preis runterhandeln inklusive. Ein klassisches Spaced-Repetition-System gibt es nicht, dafür wiederholen Lehrkräfte Stoff aus vorherigen Stunden gezielt. Die große Stärke: Du bekommst sofortiges, menschliches Feedback auf Grammatik, Aussprache und Wortschatz.

Lektionen bei Rosetta Stone

Rosetta Stone organisiert den Lernstoff in Einheiten mit je 4 Kernlektionen plus Zusatzübungen. Jede Kernlektion dauert 10–15 Minuten und baut auf der vorherigen auf. Der Ablauf: Du siehst Bilder, hörst dazu Sätze und wählst die passende Antwort aus. Dann sprichst du selbst – TruAccent bewertet deine Aussprache sofort. In meiner Französisch-Lektion „Au restaurant“ musste ich Sätze wie „Je voudrais une table pour deux“ nachsprechen und anschließend Bild-Zuordnungen lösen. Wiederholungen sind automatisch eingebaut: Vokabeln und Strukturen tauchen in späteren Einheiten erneut auf, das funktioniert ähnlich wie Spaced Repetition. Was fehlt: echte Konversation. Du sprichst mit einer Maschine, nicht mit einem Gegenüber.

Lingoda vs Rosetta Stone bei den Lektionen – das ist im Grunde der Vergleich zwischen Klassenzimmer und Selbststudium. Lingoda gewinnt klar bei Sprechpraxis, Interaktion und individuellem Feedback. Rosetta Stone ist flexibler, kürzer pro Einheit und besser für selbstdisziplinierte Lerner, die kurze Häppchen bevorzugen. Wenn du vor allem Sprechen trainieren willst, führt an Lingoda kein Weg vorbei.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile von Lingoda

  • Echter Live-Unterricht mit zertifizierten Muttersprachlern – kein Chatbot, sondern echte Konversation.
  • Kleine Gruppen mit maximal 5 Teilnehmern garantieren hohe Sprechzeit pro Person.
  • GER-Zertifikate nach Abschluss jeder Niveaustufe – anerkannt bei Arbeitgebern und Universitäten.
  • Kurse rund um die Uhr verfügbar, auch nachts und am Wochenende.
  • Sprint-Angebot mit bis zu 100 % Cashback motiviert zum Dranbleiben.

Nachteile von Lingoda

  • Deutlich teurer als App-basierte Anbieter – Einzelunterricht kostet bis zu 33,99 €/Stunde.
  • Nur 6 Sprachen verfügbar, keine exotischen Optionen.
  • Kein Offline-Modus und keine KI-Spracherkennung.
  • Du musst dich an feste Unterrichtszeiten halten – spontan eine Lektion in 5 Minuten machen geht nicht.

Vorteile von Rosetta Stone

  • 25 Sprachen inklusive seltener Optionen wie Latein, Tagalog und Persisch.
  • Lifetime-Zugang für nur 149 € – günstiger wird Sprachenlernen kaum.
  • TruAccent-Spracherkennung gibt sofortiges Feedback zur Aussprache.
  • Offline-Modus für Lektionen unterwegs ohne Internetverbindung.
  • Immersionsmethode vermeidet Übersetzungs-Denken und fördert intuitives Sprachverständnis.
  • Kurze Lektionen (10–15 Min.) passen in jede Mittagspause.

Nachteile von Rosetta Stone

  • Kein Live-Unterricht im Standardabo – du lernst komplett allein.
  • Maximales Niveau liegt bei circa B1 – für Fortgeschrittene wird es schnell zu leicht.
  • Die Immersionsmethode kann frustrierend sein, wenn du als Anfänger gar keine Erklärungen bekommst.
  • Übungsformate wirken nach einiger Zeit repetitiv – immer wieder Bild-Zuordnungen und Nachsprechen.
KategorieLingodaRosetta Stone
Sprachangebot⚠️ 6 Sprachen✅ 25 Sprachen
Lernmethodik✅ Live-Unterricht mit Lehrkräften⚠️ Selbststudium per Immersion
Gamification❌ Kaum vorhanden⚠️ Minimal (Abzeichen, Fortschritt)
KI-Features❌ Keine✅ TruAccent-Spracherkennung
Preis-Leistung⚠️ Teuer, aber hoher Gegenwert✅ Sehr günstig, besonders Lifetime
Für wen geeignet?Lerner, die echte Konversation wollenSelbstlerner mit kleinem Budget

Mein Fazit: Lingoda oder Rosetta Stone?

Lingoda und Rosetta Stone sind grundverschiedene Produkte. Lingoda ist eine Online-Sprachschule mit echtem Unterricht, echten Lehrkräften und echten Zertifikaten – zum entsprechenden Preis. Rosetta Stone ist eine Self-Learning-App mit bewährter Immersionsmethode, riesigem Sprachangebot und einem Lifetime-Deal, der sich nach knapp 18 Monaten Jahresabo amortisiert.

Lingoda ist besser, wenn du schnell sprechen lernen willst, individuelle Korrekturen brauchst oder ein offizielles Zertifikat für Job oder Studium benötigst. Rosetta Stone ist besser, wenn du mit kleinem Budget mehrere Sprachen ausprobieren möchtest, kurze tägliche Lerneinheiten bevorzugst oder eine seltene Sprache wie Persisch oder Koreanisch lernen willst. Beide lassen sich auch kombinieren: Rosetta Stone für den täglichen Grundlagen-Input, Lingoda für die wöchentliche Sprechpraxis.

Mein persönlicher Tipp: Starte mit der kostenlosen Testphase beider Plattformen und finde heraus, welcher Lernstil dir liegt. Hauptsache, du fängst an – denn die beste App ist die, die du tatsächlich nutzt.

Häufig gestellte Fragen zu Lingoda und Rosetta Stone

Was ist der größte Unterschied zwischen Lingoda und Rosetta Stone?

Lingoda bietet Live-Unterricht mit echten Lehrkräften in Gruppen (max. 5 Personen) oder als Einzelstunden. Rosetta Stone setzt auf Selbstlernen per App mit der Immersionsmethode – du lernst allein, ohne Lehrer und ohne Übersetzungen. Der Ansatz könnte unterschiedlicher kaum sein: echte Konversation vs. technologiegestütztes Selbststudium.

Ist Lingoda oder Rosetta Stone günstiger?

Rosetta Stone ist deutlich günstiger. Der Lifetime-Zugang kostet einmalig 149 € für alle 25 Sprachen. Bei Lingoda zahlst du mindestens 54,99 € pro Monat für 4 Gruppenstunden – Einzelunterricht startet bei 134,99 €/Monat. Allerdings bekommst du bei Lingoda echten Live-Unterricht mit einem Menschen, was den höheren Preis erklärt.

Welche Sprachen bieten Lingoda und Rosetta Stone an?

Lingoda bietet 6 Sprachen: Englisch, Business Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Rosetta Stone hat 25 Sprachen im Programm, darunter auch seltene wie Latein, Persisch, Tagalog und Hindi. Wenn du eine weniger verbreitete Sprache lernen willst, ist Rosetta Stone die einzige Option in diesem Vergleich.

Kann man mit Rosetta Stone auch sprechen üben wie bei Lingoda?

Nur bedingt. Rosetta Stone hat die TruAccent-Spracherkennung, die deine Aussprache bewertet – du sprichst aber mit einer Maschine, nicht mit einem Menschen. Lingoda bietet dagegen echte Konversation in jeder Stunde. Für ernsthafte Sprechpraxis ist Lingoda klar besser geeignet. Rosetta Stone trainiert primär Aussprache, nicht freies Sprechen.

Gibt es bei Lingoda oder Rosetta Stone offizielle Zertifikate?

Lingoda stellt nach Abschluss aller Module einer GER-Niveaustufe (A1–C1) ein offizielles Zertifikat aus. Dieses wird von vielen Arbeitgebern und Universitäten anerkannt. Rosetta Stone vergibt keine anerkannten Zertifikate – du bekommst lediglich interne Abschlussbestätigungen. Für Bewerbungen oder Visumanträge brauchst du also Lingoda.

Welches Sprachniveau kann ich bei Lingoda und Rosetta Stone erreichen?

Lingoda bietet Kurse von A1 bis C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen – das reicht bis zur fortgeschrittenen Sprachverwendung. Rosetta Stone bringt dich realistisch auf etwa B1-Niveau, was solides Mittelstufenniveau ist. Für ambitionierte Lerner, die C1 oder höher anstreben, ist Lingoda die bessere Wahl.

Haben Lingoda und Rosetta Stone eine kostenlose Testversion?

Ja, beide. Lingoda bietet eine 7-tägige Testphase an, in der du eine Probestunde besuchen kannst. Rosetta Stone hat eine 3-tägige kostenlose Testphase mit vollem Zugang zu allen Funktionen. Beide erfordern die Angabe von Zahlungsdaten – vergiss nicht, rechtzeitig zu kündigen, wenn du nicht weitermachen willst.

Ist Rosetta Stones Immersionsmethode besser als Lingodas Live-Unterricht?

Das hängt vom Lerntyp ab. Die Immersionsmethode von Rosetta Stone funktioniert gut für visuell-intuitive Lerner, die gern eigenständig arbeiten. Lingodas Live-Unterricht ist besser für kommunikative Lerner, die durch Gespräche und direktes Feedback schneller Fortschritte machen. Wissenschaftlich belegt ist, dass aktives Sprechen den Spracherwerb am stärksten beschleunigt – hier hat Lingoda die Nase vorn.

Kann man Lingoda und Rosetta Stone kombinieren?

Ja, das ist sogar eine clevere Strategie. Du kannst Rosetta Stone für tägliches Vokabel- und Aussprachetraining nutzen (10–15 Min. pro Tag) und dazu ein- bis dreimal pro Woche eine Live-Stunde bei Lingoda buchen. So verbindest du günstiges Selbststudium mit echter Sprechpraxis. Viele Lerner kombinieren bewusst App und Unterricht für maximale Fortschritte.

Für wen eignet sich Lingoda besser als Rosetta Stone – und umgekehrt?

Lingoda eignet sich besser für dich, wenn du echte Konversation üben willst, ein GER-Zertifikat brauchst oder Niveau C1 anstrebst. Rosetta Stone passt besser, wenn du mit kleinem Budget viele Sprachen ausprobieren willst, kurze Lerneinheiten bevorzugst oder eine seltene Sprache wie Koreanisch oder Latein lernen möchtest. Auch Reisende, die sich schnell Basics aneignen wollen, sind bei Rosetta Stone gut aufgehoben.

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