Preply Alternativen 2026: Günstigere Sprachlehrer


Das Wichtigste auf einen Blick:
8 Alternativen zu Preply im direkten Vergleich – von kostenlos bis Premium
🏆 Testsieger: italki – größte Lehrerauswahl, flexibelste Preise, kein Abo-Zwang
💰 Preisrange: von 0 € (HelloTalk, Tandem) bis ca. 445 €/Monat (Chatterbug Ultimate)
👤 Für dich, wenn du Online-Sprachunterricht günstig suchst – mit echten Lehrern, Apps oder Tandem-Partnern

Preply ist teuer geworden. Wer regelmäßig mit einem Tutor lernt, zahlt schnell 100 bis 300 Euro im Monat – und fragt sich irgendwann: Geht das nicht günstiger? Genau diese Frage beantworten wir hier.

Acht Preply Alternativen stehen auf dem Prüfstand: vom Marktplatz mit 150+ Sprachen bis zur kostenlosen Tandem-App. Welche sich lohnt, welche Geld verbrennt – und wer unser Testsieger ist? Lies weiter.

Warum überhaupt Alternativen zu Preply suchen?

Preply hat sich als Plattform für individuellen Online-Sprachunterricht einen Namen gemacht. Über 100.000 Tutoren in mehr als 90 Sprachen, eine praktische Probestunde ab 1 Euro, dazu ein flexibler Buchungskalender – das klingt erstmal überzeugend. Die Plattform eignet sich besonders für Lernende, die gezieltes 1:1-Coaching suchen und bereit sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.

Trotzdem gibt es handfeste Gründe, sich nach Alternativen zu Preply umzusehen. Die Qualität der Tutoren schwankt stark – vom zertifizierten Sprachlehrer bis zum Hobbyisten ohne Ausbildung ist alles dabei. Dazu kommt: Preply kassiert von den Lehrern 15 % Provision, was sich in höheren Stundensätzen niederschlagen kann. Und wer regelmäßig lernen will, merkt schnell, dass das Abo-Modell ins Geld geht.

Die drei häufigsten Wechselgründe:

  • Hohe Kosten: Schon eine Stunde pro Woche kostet ab ca. 100 €/Monat – bei erfahrenen Tutoren deutlich mehr
  • Ungleiche Tutor-Qualität: Keine standardisierte Didaktik, kein einheitlicher Lehrplan – die Unterrichtsqualität hängt komplett vom Tutor ab
  • Fehlendes Selbstlernmaterial: Zwischen den Stunden gibt es kaum strukturierte Übungen, Vokabeltraining oder Grammatikübungen

Die 8 besten Preply Alternativen 2026 im Überblick

Ob du günstigeren Online-Sprachunterricht suchst, lieber mit einer App lernst oder kostenlos mit Muttersprachlern chatten willst – hier ist für jeden Lerntyp die passende Alternative dabei.

Wer wenig Zeit hat, findet hier die Kurzversion. Danach kommt der ausführliche Check für jede einzelne Plattform.

Auf einen Blick: Die acht besten Preply Alternativen 2026

  • italki – Testsieger: Größte Lehrerauswahl, günstigste Einzelstunden, kein Abo-Zwang
  • Lingoda – Bester strukturierter Sprachkurs: GER-konformer Lehrplan, Gruppenunterricht, Zertifikate
  • EF English – Beste Wahl für Englisch: 24/7-Live-Unterricht, Cambridge-Zertifizierung
  • Chatterbug – Bester Hybrid: Privatstunden kombiniert mit kostenlosen Selbstlern-Streams
  • HelloTalk – Beste kostenlose Alternative: Sprachaustausch mit Muttersprachlern, 260+ Sprachen
  • Tandem – Bester Sprachpartner-Vermittler: 300+ Sprachen, geprüfte Community, Tutoren buchbar
  • Promova – Beste App für Anfänger: Spielerisches Micro-Learning mit optionalem 1:1-Unterricht
  • Busuu – Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: KI-Lernpfade, Community-Korrekturen, ab 4,83 €/Monat
AlternativeVerfügbare SprachenExtras
italki150+Flexibler Lehrermarktplatz, Probestunden ab 1 €
Lingoda6 (inkl. Business Englisch)Strukturierter Gruppenunterricht, Zertifikate
EF English1 (Englisch)24/7-Unterricht, Cambridge-Zertifizierung
Chatterbug4Kombination aus Privatstunden und Selbstlern-Streams
HelloTalk260+Kostenloser Sprachaustausch mit Muttersprachlern
Tandem300+Tandem-Partner weltweit, Text/Audio/Video-Chat
Promova6Sprachlern-App mit optionalem 1:1-Unterricht
Busuu14KI-Lernpfade, Community-Korrekturen, McGraw-Hill-Zertifikate

Nicht sicher, welche App zu dir passt? Beantworte drei kurze Fragen und finde deine persönliche Empfehlung:

Welche Preply Alternative passt zu dir?

3 Fragen – deine persönliche Empfehlung

Frage 1 von 3
Warum suchst du eine Alternative zu Preply?
Frage 2 von 3
Wie lernst du am liebsten?
Frage 3 von 3
Was ist dein monatliches Budget?

1. italki

4,8/5 – Testsieger

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 150+ (darunter Englisch, Spanisch, Japanisch, Arabisch, sogar Klingonisch)
  • Preis: Community-Tutor ab 4 €/Std., Profi-Lehrkraft ab 10 €/Std., kein Abo
  • Gratis-Version: Nein (aber Probestunden ab 1 €)
  • Lernmethode: 1:1-Unterricht mit frei wählbaren Lehrkräften
  • Für wen: Flexible Lerner, die günstige Einzelstunden wollen

Stell dir einen riesigen Marktplatz vor, auf dem tausende Sprachlehrer aus der ganzen Welt ihre Dienste anbieten – zu Preisen, die sie selbst festlegen. Genau das ist italki. Der entscheidende Unterschied zu Preply: Du kaufst einzelne Stunden über ein Credit-System, kein monatliches Abo. Das macht italki zur flexibelsten Plattform auf dem Markt.

Die Lehrerauswahl ist gigantisch. Von der pensionierten Französischlehrerin aus Lyon über den Business-English-Coach aus New York bis zum Mandarin-Tutor in Peking – bei 150+ Sprachen findest du für praktisch jede Sprache einen Muttersprachler. Die Stundensätze beginnen bei 4 Euro für Community-Tutoren und reichen bis 80 Euro für zertifizierte Spezialisten.

Im Vergleich zu Preply sparst du oft 30 bis 50 Prozent, weil italki keine Abo-Bindung erzwingt und die Provision niedriger ausfällt. Der Nachteil: Auch hier variiert die Qualität der Lehrer stark, und strukturierte Selbstlernmaterialien fehlen komplett. Wer zwischen den Stunden Grammatikübungen oder Vokabeltraining erwartet, braucht zusätzliche Tools.

Was italki wirklich stark macht: die Community. Im Bereich „Community“ kannst du kostenlos Texte verfassen und von Muttersprachlern korrigieren lassen. Dazu gibt es Diskussionsforen und Sprachpartner-Suchen – das alles ohne einen Cent zu bezahlen.

Das Credit-System funktioniert simpel: 1 Credit = 1 US-Dollar. Du lädst dein Guthaben auf und buchst Stunden individuell. Pakete mit 5 oder 10 Stunden bringen zusätzliche Rabatte von 5 bis 20 Prozent. Keine automatische Verlängerung, kein Abo-Stress.

Für Reisende, Berufstätige und alle, die nur sporadisch lernen wollen, ist das Modell ideal. Du zahlst exakt für das, was du nutzt – nicht mehr, nicht weniger.

italki ist der Preply-Killer für preisbewusste Lerner. Keine Abo-Falle, maximale Auswahl – besser geht Online-Sprachunterricht günstig kaum.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Lernende aller Niveaus, die maximale Flexibilität und günstige Einzelstunden mit echten Lehrkräften suchen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Kein Abo-Zwang – du zahlst nur, was du buchst
  • Deutlich mehr Sprachen (150+ vs. 90+)
  • Oft 30–50 % günstiger bei vergleichbarer Lehrerqualität

Schwächen gegenüber Preply:

  • Keine integrierte Lernplattform mit Übungen
  • Keine Geld-zurück-Garantie (nur Schutz bei Ausfall)

2. Lingoda

4,5/5 – Bester strukturierter Sprachkurs

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 6 (Englisch, Business Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch)
  • Preis: Gruppenunterricht ab 5,49 €/Std., Einzelunterricht ab 11,49 €/Std.
  • Gratis-Version: Nein (7-Tage-Testphase möglich)
  • Lernmethode: Live-Unterricht in Kleingruppen oder 1:1, GER-konform
  • Für wen: Strukturierte Lerner, die Zertifikate brauchen

Lingoda ist das Gegenteil von Freestyle. Hier gibt es einen klaren Lehrplan, der sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) orientiert – von A1 bis C1. Jede Stunde folgt einem didaktisch durchdachten Konzept mit Materialien, die Lingoda selbst erstellt. Das unterscheidet die Plattform grundlegend von Preply, wo der Unterrichtsinhalt komplett vom jeweiligen Tutor abhängt.

Besonders attraktiv: der Gruppenunterricht. In Kleingruppen mit maximal 5 Teilnehmern übst du Konversation mit einem qualifizierten Lehrer – ab 5,49 Euro pro Stunde im XL-Plan. Das ist ein Bruchteil dessen, was eine Einzelstunde bei Preply kostet. Wer lieber allein lernt, bucht Privatstunden ab 11,49 Euro.

Die Kehrseite: Nur sechs Sprachen stehen zur Auswahl. Wer Japanisch, Arabisch oder Portugiesisch lernen will, muss woanders suchen. Außerdem bindet dich Lingoda an ein monatliches Stundenpaket – Flexibilität à la italki gibt es hier nicht.

Der Gruppen-Ansatz hat einen unschätzbaren Vorteil: Du hörst andere Lernende sprechen, reagierst spontan und trainierst echte Muttersprachler-Konversation unter kontrollierten Bedingungen. Das simuliert Alltagssituationen besser als ein reines 1:1-Format.

Lingoda vergibt nach Abschluss eines Sprachniveaus offizielle Zertifikate – ein Plus für den Lebenslauf. Für Business-Lernende gibt es spezielle Business-Englisch-Kurse mit Fokus auf Präsentationen, Meetings und E-Mail-Kommunikation.

Der Sprint-Challenge, bei dem du Geld zurückbekommst, wenn du alle Stunden wahrnimmst, sorgt für zusätzliche Motivation. Disziplin wird hier buchstäblich belohnt.

Lingoda bringt Ordnung ins Sprachlernchaos. Wer einen roten Faden braucht und keine Lust hat, selbst nach Materialien zu suchen, ist hier goldrichtig.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Lernende, die strukturierten Unterricht mit klarem Lehrplan und anerkannten Zertifikaten bevorzugen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Strukturierter Lehrplan nach GER-Standard
  • Günstiger Gruppenunterricht ab 5,49 €/Std.
  • Offizielle Sprachzertifikate

Schwächen gegenüber Preply:

  • Nur 6 Sprachen verfügbar
  • Weniger Flexibilität bei Buchung und Stornierung

3. EF English

4,3/5 – Beste Wahl für reines Englischlernen

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 1 (nur Englisch)
  • Preis: Variabel, abhängig vom gewählten Plan
  • Gratis-Version: Nein (kostenloser Einstufungstest)
  • Lernmethode: Live-Unterricht 24/7 + interaktive Selbstlernplattform
  • Für wen: Englischlerner mit Fokus auf Zertifizierung

EF English Live ist der Spezialist unter den Preply Alternativen. Statt 90 Sprachen mittelmäßig abzudecken, konzentriert sich die Plattform komplett auf Englisch – und macht das richtig gut. Der Clou: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche sind Gruppenklassen verfügbar. Egal ob du um 6 Uhr morgens oder um Mitternacht lernen willst – ein Kurs läuft immer.

Hinter EF steht ein Sprachreise-Imperium mit über 60 Jahren Erfahrung. Diese Expertise fließt in den Online-Kurs: strukturierte Lektionen, Grammatikübungen, Vokabeltraining und eine interaktive Plattform ergänzen den Live-Unterricht. Am Ende winkt ein Cambridge-Zertifikat – international anerkannt und ein echtes Argument im Bewerbungsgespräch.

Der Haken: Wer Spanisch, Französisch oder eine andere Sprache lernen will, muss sich woanders umsehen. Und die Preise sind nicht transparent auf der Website einsehbar – du musst erst ein Beratungsgespräch buchen. Das nervt.

Im Vergleich zu Preply bietet EF English ein Rundum-Paket: Selbstlerninhalte, Gruppenunterricht und Einzelstunden sind kombiniert. Bei Preply musst du dir das alles selbst zusammenbauen. Dafür fehlt bei EF die persönliche Tutor-Beziehung, die manche Lerner schätzen.

Für Berufstätige, die ihr Business English aufpolieren müssen, ist EF English eine starke Option. Die Plattform bietet spezielle Branchenkurse für Bereiche wie IT, Finanzen oder Medizin – das findet man bei Preply nur, wenn man zufällig den richtigen Tutor erwischt.

Der kommunikative Ansatz steht im Vordergrund: Sprechen, Hören, Reagieren – weniger Grammatik-Pauken, mehr echte Konversation.

Wenn du nur Englisch brauchst und es richtig lernen willst – mit System, Zertifikat und 24/7-Zugang – führt kaum ein Weg an EF English vorbei.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Englischlerner, die ein strukturiertes Komplettpaket mit anerkanntem Zertifikat suchen.

Stärken gegenüber Preply:

  • 24/7 verfügbarer Gruppenunterricht
  • Cambridge-Zertifizierung inklusive
  • Integrierte Selbstlernplattform mit Übungen

Schwächen gegenüber Preply:

  • Nur Englisch verfügbar
  • Intransparente Preisgestaltung

4. Chatterbug

4,0/5 – Bester Hybrid aus App und Live-Unterricht

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 4 (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)
  • Preis: Gratis (nur Streams) bis 445 €/Monat (31 Privatstunden)
  • Gratis-Version: Ja (Streams Only – Selbstlerninhalte)
  • Lernmethode: Privatstunden + kuratierte Selbstlern-Streams
  • Für wen: Motivierte Lerner, die Unterricht und Eigenarbeit kombinieren

Chatterbug löst ein Problem, das sowohl Preply als auch italki haben: die Lücke zwischen den Unterrichtsstunden. Die Plattform kombiniert Live-Privatstunden mit sogenannten „Streams“ – das sind kuratierte Selbstlerneinheiten mit Videos, Artikeln, Podcasts und interaktiven Übungen. So lernst du nicht nur in der Stunde, sondern auch dazwischen.

Das Modell erinnert an ein Fitness-Studio mit Personal Trainer: Der Trainer (Privatstunde) gibt die Richtung vor, das eigenständige Training (Streams) festigt das Gelernte. Der „Serious“-Plan mit 8 Privatstunden pro Monat für 155 Euro ist der beliebteste – und deutlich günstiger als 8 Stunden bei Preply mit einem erfahrenen Tutor.

Die große Einschränkung: Nur vier Sprachen. Wer Italienisch, Portugiesisch oder eine asiatische Sprache lernen will, guckt in die Röhre. Die Selbstlern-Streams sind dafür kostenlos nutzbar – auch ohne Privatstunden zu buchen.

Gegenüber Preply punktet Chatterbug mit dem integrierten Lernökosystem. Statt nach jeder Stunde ins Leere zu laufen, bekommst du passgenau aufbereitete Inhalte, die auf deinen Unterricht abgestimmt sind. Diesen didaktischen Mehrwert bietet Preply nicht.

Die Lehrer bei Chatterbug sind alle intern geschult und folgen einem einheitlichen Curriculum. Das eliminiert das Qualitäts-Roulette, das man von Marktplatz-Plattformen kennt. Allerdings hast du weniger Wahlfreiheit beim Lehrer als bei Preply.

Für alle, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen, ist Chatterbug eine starke Nische – die Plattform wurde in Berlin gegründet und hat hier besonderen Fokus.

Chatterbug füllt die Lücke, die Preply offenlässt: Was passiert zwischen den Stunden? Hier bekommst du endlich ein Gesamtpaket.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Disziplinierte Lerner, die Privatstunden und tägliches Selbststudium systematisch verbinden wollen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Integriertes Lernökosystem aus Unterricht + Selbstlern-Streams
  • Einheitlich geschulte Lehrer – konstante Qualität
  • Kostenlose Selbstlerninhalte ohne Abo

Schwächen gegenüber Preply:

  • Nur 4 Sprachen verfügbar
  • Weniger Lehrerauswahl und Flexibilität

5. HelloTalk

4,4/5 – Beste kostenlose Alternative

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 260+ (praktisch jede Sprache der Welt)
  • Preis: Kostenlos; Premium ab 6,99 €/Monat; Lifetime ab 159,99 €
  • Gratis-Version: Ja (umfangreich)
  • Lernmethode: Sprachaustausch mit Muttersprachlern via Text/Audio/Video
  • Für wen: Kontaktfreudige Lerner mit kleinem Budget

HelloTalk dreht das Sprachlern-Modell komplett um. Statt einen Lehrer zu bezahlen, wirst du selbst zum Lehrer – und bekommst dafür eine Sprache zurück. Das Prinzip: Du hilfst jemandem, Deutsch zu lernen, und er oder sie hilft dir mit Spanisch, Koreanisch oder Suaheli. Das ist die Immersionsmethode in ihrer reinsten digitalen Form.

Die App verbindet dich mit über 40 Millionen Nutzern weltweit. Per Textchat, Sprachnachricht oder Videoanruf tauschst du dich mit Muttersprachlern aus. Eingebaute Tools wie Übersetzung, Aussprache-Bewertung und Textkorrektur machen die Gespräche zum Lernerlebnis. Das Beste: Die Basisversion ist komplett kostenlos.

Der Preis für die Kostenlos-Strategie: Kein strukturierter Unterricht, keine Didaktik, kein Lehrplan. Du bist auf dich gestellt. Für blutige Anfänger ohne Grundkenntnisse kann das frustrierend sein – wer aber schon A2 oder B1 erreicht hat, findet hier eine unschlagbar günstige Möglichkeit, echte Konversation zu üben.

Gegenüber Preply ist der Vorteil offensichtlich: null Euro statt hundert. Dafür verzichtest du auf professionellen Unterricht. HelloTalk ist weniger ein Online-Sprachkurs und mehr ein soziales Netzwerk für Sprachbegeisterte – mit allen Vor- und Nachteilen.

Die Premium-Version für 6,99 Euro im Monat schaltet zusätzliche Features frei: unbegrenzte Übersetzungen, erweiterte Suche nach Sprachpartnern und Werbefreiheit. Für Power-Nutzer gibt es den Lifetime-Zugang ab 159,99 Euro einmalig.

Wer ergänzend einen Vokabeltrainer wie HelloWords Plus dazubucht, kann HelloTalk fast zu einem vollwertigen Lernsystem ausbauen – aber eben nur „fast“.

HelloTalk beweist: Die besten Sprachlehrer sind keine Lehrer – sondern echte Menschen, die deine Zielsprache jeden Tag leben.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Lernende ab A2-Niveau, die kostenlos mit Muttersprachlern sprechen und schreiben wollen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Komplett kostenlos nutzbar
  • 260+ Sprachen – mehr als jede andere Plattform
  • Echte Konversation mit Muttersprachlern statt Unterrichtssimulation

Schwächen gegenüber Preply:

  • Kein professioneller Unterricht
  • Für absolute Anfänger kaum geeignet

6. Tandem

4,3/5 – Bester Sprachpartner-Vermittler

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 300+ (die größte Sprachauswahl aller Plattformen)
  • Preis: Kostenlos; Pro ab 6,99 €/Monat; Tutoren separat 15–40 €/Std.
  • Gratis-Version: Ja (umfangreich)
  • Lernmethode: Tandem-Sprachaustausch + optionale Tutor-Buchung
  • Für wen: Kommunikative Lerner, die Sprache durch Sprechen lernen

Tandem funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie HelloTalk – mit einem entscheidenden Plus: Du kannst zusätzlich professionelle Tutoren direkt in der App buchen. So bekommst du das Beste aus zwei Welten: kostenlosen Sprachaustausch für die Praxis und bezahlten Unterricht für gezielte Fortschritte.

Mit über 300 Sprachen bietet Tandem die größte Auswahl aller hier vorgestellten Plattformen. Die Community ist aktiv, die App sauber designt, und das Matching-System findet passende Sprachpartner anhand von Interessen, Alter und Lernzielen. Text, Audio und Videoanrufe – alles möglich, alles in einer App.

Der Vergleich zu Preply fällt klar aus: Tandem ist als Gratis-Tool unschlagbar, kann aber keinen strukturierten Online-Sprachkurs ersetzen. Die Tutoren kosten mit 15 bis 40 Euro pro Stunde ähnlich viel wie bei Preply – bieten aber weniger Filtermöglichkeiten und Bewertungen.

Tandem Interface

Was Tandem besonders gut macht: die Qualitätskontrolle bei den Nutzerprofilen. Jeder Account wird manuell überprüft – das hält Spam und unseriöse Kontaktanfragen draußen. Die Community fühlt sich dadurch sicherer an als bei vielen Konkurrenten.

Die Pro-Version für 6,99 Euro im Monat bietet unbegrenzte Übersetzungen, erweiterte Suchfilter, die Möglichkeit zu sehen, wer dein Profil besucht hat, und Zugang zu exklusiven Sprachkursen innerhalb der App.

Für seltene Sprachen – von Georgisch über Tagalog bis Walisisch – ist Tandem der beste Ort, um Muttersprachler zu finden, die man bei Preply oft vergeblich sucht.

Tandem verbindet, was zusammengehört: Menschen, die voneinander lernen wollen. Kostenlos, echt und mit der größten Sprachauswahl am Markt.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Gesellige Lerner, die durch echte Gespräche lernen und eine riesige Sprachvielfalt brauchen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Kostenlose Basisversion mit voller Funktionalität
  • 300+ Sprachen – unerreichte Vielfalt
  • Geprüfte Community ohne Spam

Schwächen gegenüber Preply:

  • Tutoren teurer und weniger zahlreich als bei Preply
  • Kein strukturierter Lehrplan

7. Promova

4,2/5 – Beste App für Anfänger

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 6 (Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Deutsch)
  • Preis: Variabel, Rabatte bis 50 %
  • Gratis-Version: Eingeschränkt (einige kostenlose Lektionen)
  • Lernmethode: App-basiertes Lernen mit Gamification + optionaler 1:1-Unterricht
  • Für wen: Anfänger, die spielerisch starten wollen

Promova ist die Sprachlern-App, die sich anfühlt wie ein Spiel – aber trotzdem Substanz hat. Kurze, mundgerechte Lektionen mit Bildern, Audio und interaktiven Übungen machen den Einstieg leicht. Gamification-Elemente wie Streaks, Punkte und Belohnungen halten die Motivation hoch. Für absolute Anfänger ist das Gold wert.

Was Promova von reinen App-Konkurrenten unterscheidet: Du kannst optional echte Lehrkräfte für 1:1-Unterricht buchen. Das verbindet die Bequemlichkeit einer Sprachlern-App mit dem Tiefgang von Privatunterricht – ein cleverer Hybrid-Ansatz, der an Chatterbug erinnert, aber deutlich günstiger ist.

Im Vergleich zu Preply fehlt Promova allerdings die Lehrervielfalt und die Spezialisierung auf seltene Sprachen. Sechs Sprachen sind für eine Sprachlern-App respektabel, für einen Preply-Ersatz aber mager. Und die App-Oberfläche ist bisher nicht auf Deutsch verfügbar – ein Minuspunkt für alle, die kein Englisch sprechen.

Speaky App

Die Stärke von Promova liegt im Micro-Learning. Stell dir vor, du sitzt im Zug und hast zehn Minuten: Eine Promova-Lektion passt perfekt in diese Lücke. Bei Preply bräuchtest du mindestens 25 Minuten für eine Unterrichtsstunde – plus Vor- und Nachbereitung.

Die Spaced-Repetition-Methode sorgt dafür, dass Vokabeln im Langzeitgedächtnis landen. Die App erinnert dich automatisch an Wörter, die du zu vergessen drohst – ein Feature, das Preply komplett fehlt.

Für Fortgeschrittene, die intensive Konversation auf hohem Niveau suchen, reicht Promova allein allerdings nicht aus.

Promova nimmt Anfängern die Angst vorm Sprachenlernen. Kurze Lektionen, viel Spaß, echte Fortschritte – und das ohne Preply-Preise.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die spielerisch und in kurzen Einheiten lernen wollen.

Stärken gegenüber Preply:

  • Ideal für Micro-Learning in kurzen Einheiten
  • Spaced Repetition für nachhaltiges Vokabeltraining
  • Deutlich günstiger als Preply-Einzelstunden

Schwächen gegenüber Preply:

  • Nur 6 Sprachen, keine seltenen Sprachen
  • App-Oberfläche nicht auf Deutsch

8. Busuu

4,4/5 – Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Auf einen Blick:

  • Sprachen: 14 (Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch, Polnisch, Niederländisch)
  • Preis: Premium ab 4,83 €/Monat, Premium Plus ab 5,83 €/Monat
  • Gratis-Version: Ja (eingeschränkt)
  • Lernmethode: KI-gestützte Lernpfade + Community-Korrekturen + McGraw-Hill-Zertifikate
  • Für wen: Selbstlerner mit kleinem Budget und Zertifikats-Wunsch

Busuu schlägt eine Brücke zwischen App-Lernen und echtem Kontakt zu Muttersprachlern. Das Herzstück: KI-gestützte Lernpfade, die sich an dein Tempo und deine Schwächen anpassen. Dazu kommt ein einzigartiges Community-Feature – du schreibst oder sprichst Übungen, und echte Muttersprachler in der Busuu-Community korrigieren dich. Gratis.

Ab 4,83 Euro im Monat im Jahresabo ist Busuu ein Schnäppchen im Vergleich zu Preply. Alle 14 Sprachen sind in jedem Abo enthalten – bei Preply zahlst du pro Sprache und pro Stunde. Die Premium-Plus-Version für 5,83 Euro schaltet zusätzlich McGraw-Hill-Zertifikate frei, die in der Arbeitswelt anerkannt sind.

Was fehlt: echte Live-Lehrer. Busuu setzt auf Selbstlernen mit Community-Unterstützung, nicht auf Unterricht. Wer gezieltes Coaching für Aussprache oder Konversation braucht, kommt mit Busuu allein nicht weit. Als Ergänzung zu Preply oder italki ist die App dafür hervorragend.

Busuu Interface

Die Lektionen sind kurz (10–15 Minuten), klar strukturiert und decken Grammatik, Vokabeln, Lesen, Schreiben und Hören ab. Der Offline-Modus ermöglicht Lernen auch ohne Internet – im Flugzeug, in der U-Bahn oder auf dem Land.

Busuu kooperiert mit dem renommierten Bildungsverlag McGraw-Hill. Die Zertifikate sind zwar kein Ersatz für ein Cambridge- oder DELF-Zertifikat, aber ein solider Nachweis für Arbeitgeber und Personalabteilungen.

Für Lerner, die Sprachen wie Arabisch, Japanisch oder Koreanisch angehen wollen und dabei ihr Budget schonen müssen, ist Busuu der klügste Einstieg.

Busuu ist der stille Gewinner unter den Sprachlern-Apps. Günstig, smart und mit echten Community-Korrekturen – perfekt für alle, die Preply zu teuer finden.

Laura Schneider, Redakteurin BILD Sprachenlernen

Am besten geeignet für: Budgetbewusste Selbstlerner, die strukturiert und mit Zertifikat lernen möchten.

Stärken gegenüber Preply:

  • Ab 4,83 €/Monat – ein Bruchteil der Preply-Kosten
  • 14 Sprachen in einem Abo, Offline-Modus inklusive
  • Community-Korrekturen durch Muttersprachler

Schwächen gegenüber Preply:

  • Kein Live-Unterricht mit Lehrern
  • Weniger geeignet für fortgeschrittene Konversation

Direkter Vergleich: Preply vs. die Preply Alternativen

AppSprachenPreis/MonatGratis-VersionLernmethodeAnfängerFortgeschrittene
Preply90+ab 100 €1:1-Tutoring
italki150+ab 16 € (4 Std.)1:1-Tutoring
Lingoda6ab 54,99 €Gruppen-/Einzelunterricht
EF English1variabelLive + Selbstlernen
Chatterbug40–445 €Privatstunden + Streams
HelloTalk260+0–6,99 €Sprachaustausch
Tandem300+0–6,99 €Sprachaustausch + Tutoren
Promova6variabelApp + optionaler 1:1
Busuu14ab 4,83 €KI-Lernpfade + Community

italki und Busuu stechen in dieser Übersicht heraus – italki durch Flexibilität und Preis beim Live-Unterricht, Busuu durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis beim Selbstlernen. Wer beides kombiniert, deckt alle Lernbedürfnisse ab, ohne Preply-Preise zahlen zu müssen.

Welche Alternative passt zu dir?

Nicht jede Plattform passt zu jedem Lerntyp. Hier die Schnellübersicht – finde dein Profil und die passende Preply Alternative:

  • Du willst es kostenlos?HelloTalk ist deine Wahl – Sprachaustausch mit Muttersprachlern, komplett gratis.
  • Du lernst für den Job?Lingoda mit Business-Englisch-Kursen und Zertifikaten oder EF English mit Branchen-Spezialkursen.
  • Du brauchst eine seltene Sprache?Tandem bietet mit 300+ Sprachen die größte Auswahl weltweit.
  • Du willst mit echten Lehrern lernen – aber günstiger?italki vermittelt Lehrkräfte ab 4 Euro die Stunde, ohne Abo-Zwang.
  • Du hast nur 10 Minuten täglich?Promova ist ideal fürs Micro-Learning mit kurzen, spielerischen Lektionen.
  • Du bist blutiger Anfänger?Busuu führt dich Schritt für Schritt ein – strukturiert, günstig und mit KI-Unterstützung.
  • Du willst Unterricht und Selbstlernen kombinieren?Chatterbug verbindet Privatstunden mit täglichen Lern-Streams.

Unser Testsieger: italki

italki gewinnt diesen Vergleich, weil die Plattform das Kernversprechen von Preply – individueller Unterricht mit echten Lehrkräften – besser und günstiger einlöst. Keine Abo-Bindung, 150+ Sprachen, Stundensätze ab 4 Euro und ein transparentes Credit-System machen italki zur flexibelsten Alternative für Online-Sprachunterricht günstig.

Der entscheidende Vorteil gegenüber Preply: Du zahlst nur für Stunden, die du wirklich nimmst. Kein Monatsbeitrag, keine automatische Verlängerung, kein schlechtes Gewissen bei Lernpausen. Kombiniert mit der riesigen Lehrerauswahl und Probestunden ab 1 Euro ist italki die intelligenteste Wahl für alle, die Preply verlassen wollen – ohne auf Live-Unterricht zu verzichten.

Warum Online-Sprachunterricht so effektiv ist

Die Zeiten, in denen Sprachenlernen nur in stickigen VHS-Räumen funktionierte, sind vorbei. Online-Sprachunterricht bringt den Lehrer direkt auf deinen Bildschirm – wann und wo du willst. Die Flexibilität eliminiert die größte Ausrede aller Sprachlern-Abbrecher: „Ich hab keine Zeit.“ Denn eine halbe Stunde findet sich immer, wenn der Kursraum im eigenen Wohnzimmer liegt.

Moderne Plattformen nutzen Technologien, die klassischer Unterricht nicht bieten kann. Spaced Repetition sorgt dafür, dass Vokabeln im Langzeitgedächtnis bleiben. KI-Algorithmen passen den Schwierigkeitsgrad in Echtzeit an. Und die Möglichkeit, mit Muttersprachlern aus dem Zielland zu sprechen, ersetzt teure Sprachreisen – zumindest teilweise.

Studien zeigen: Regelmäßigkeit schlägt Intensität. Drei kurze Einheiten pro Woche bringen mehr als ein Marathon-Samstag. Online-Sprachkurse machen genau das möglich – kurze, regelmäßige Lerneinheiten, nahtlos in den Alltag integriert. Ob in der Mittagspause, auf dem Sofa oder im Wartezimmer beim Arzt.

Die Grenzen von Online-Sprachkursen

So praktisch digitales Lernen ist – es hat blinde Flecken. Die wichtigste Grenze: echte Immersion. Keine App und kein Video-Call ersetzt vollständig die Erfahrung, in einem Land zu leben, in dem deine Zielsprache gesprochen wird. Die spontane Interaktion an der Supermarktkasse, das Belauschen von Gesprächen in der U-Bahn, das Bestellen im Restaurant – dieses 360-Grad-Sprachbad kann Online-Unterricht nur simulieren.

Auch die nonverbale Kommunikation kommt zu kurz. Gestik, Mimik und Körpersprache transportieren in echten Gesprächen bis zu 70 Prozent der Bedeutung. In einem Videoanruf geht davon vieles verloren. Und wer nur per Chat lernt, trainiert zwar Lesen und Schreiben, vernachlässigt aber Hören und Sprechen – die beiden Fähigkeiten, die in der Praxis am meisten zählen.

Die effektivste Strategie bleibt deshalb eine Kombination: Online-Sprachkurse als Fundament, ergänzt durch Tandem-Gespräche mit Muttersprachlern, Filme und Podcasts in der Zielsprache, und – wenn möglich – reale Begegnungen. Ein Sprachkurs allein macht dich nicht fließend. Aber er legt den Grundstein, auf dem du weiterbauen kannst.

Unsere Tipps für das Lernen mit Online-Sprachkursen

  • Lerne jeden Tag – aber kurz: 15 Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Wochenende. Mach das Lernen zur Gewohnheit, nicht zum Event.
  • Kombiniere Plattformen: Nutze eine Sprachlern-App für Grammatik und Vokabeln, eine Austausch-App wie HelloTalk oder Tandem für Konversation und einen Tutor auf italki für gezieltes Feedback.
  • Sprich vom ersten Tag an: Perfektion ist der Feind des Fortschritts. Fehler gehören dazu – je früher du sprichst, desto schneller wirst du sicher.
  • Nutze tote Zeit: Pendeln, Warteschlange, Zähneputzen – mit Podcasts, Flashcards oder kurzen App-Lektionen verwandelst du Leerlauf in Lernzeit.
  • Setze dir konkrete Ziele: „Ich will Spanisch lernen“ ist zu vage. „Ich will bis März ein Restaurant-Gespräch auf Spanisch führen können“ gibt dir Richtung und Motivation.

Den passenden Online-Sprachkurs finden: So triffst du die richtige Wahl

Die beste Plattform ist die, die du tatsächlich nutzt. Klingt banal, ist aber der wichtigste Tipp. Bevor du dich für eine Preply Alternative entscheidest, stell dir drei Fragen: Was ist mein Ziel – Urlaubssprache, Berufskommunikation oder fließend sprechen? Wie viel Zeit habe ich pro Woche? Und was bin ich bereit zu zahlen? Eine Sprachlern-App für 5 Euro im Monat reicht für den Einstieg. Wer ernsthaft vorankommen will, braucht irgendwann echten Unterricht.

Nutze die kostenlosen Testversionen von HelloTalk, Tandem, Chatterbug und Busuu, bevor du Geld ausgibst. Teste bei italki eine Probestunde für 1 Euro. Vergleiche, was sich für deinen Lerntyp am besten anfühlt – und dann bleib dran. Die größte Gefahr beim Sprachenlernen ist nicht die falsche App. Es ist, nach zwei Wochen aufzuhören.

Häufige Fragen zu Preply Alternativen

Was ist die beste kostenlose Alternative zu Preply?

HelloTalk ist die beste komplett kostenlose Preply Alternative. Die App verbindet dich mit Muttersprachlern aus der ganzen Welt – per Text, Sprachnachricht oder Videoanruf. 260+ Sprachen, eingebaute Korrekturfunktion und Übersetzungstools machen HelloTalk zu einem vollwertigen Lernwerkzeug ohne Kosten. Tandem ist ebenfalls kostenlos und bietet sogar 300+ Sprachen.

Ist italki günstiger als Preply?

Ja, in den meisten Fällen deutlich. Bei italki legen die Lehrkräfte ihre Preise selbst fest – Community-Tutoren starten ab 4 € pro Stunde. Dazu gibt es kein monatliches Abo: Du kaufst Credits und buchst Stunden individuell. Bei Preply kostet schon eine Stunde pro Woche mit einem erfahrenen Tutor rund 100 € im Monat. Wer flexibel und ohne Bindung lernen will, zahlt bei italki deutlich weniger.

Welche Preply Alternative eignet sich am besten für Berufstätige?

Für Berufstätige mit Englisch-Fokus ist EF English die stärkste Option: 24/7-Gruppenklassen, strukturierter Lehrplan und ein Cambridge-Zertifikat als Karriere-Bonus. Wer Flexibilität braucht und mehrere Sprachen lernt, ist mit italki besser bedient – keine Terminbindung, Buchung auf Knopfdruck. Für Business-Englisch mit Zertifikat bietet auch Lingoda spezielle Kurse für Meetings, Präsentationen und E-Mail-Kommunikation.

Gibt es Preply Alternativen mit Zertifikaten?

Ja. Lingoda vergibt offizielle Sprachzertifikate nach GER-Standard (A1 bis C1). EF English Live bietet Cambridge-Zertifizierungen an. Busuu kooperiert mit dem Bildungsverlag McGraw-Hill und stellt Abschlusszertifikate aus, die von vielen Arbeitgebern anerkannt werden. Diese Zertifikate sind zwar kein Ersatz für Cambridge ESOL oder DELF, aber ein solider Nachweis für Lebenslauf und Bewerbungen.

Welche App hat die meisten Sprachen – mehr als Preply?

Tandem toppt mit 300+ Sprachen alle anderen Plattformen – inklusive Preply (90+ Sprachen). Auch HelloTalk (260+) und italki (150+) liegen weit über Preplys Angebot. Für seltene Sprachen wie Georgisch, Tagalog oder Walisisch ist Tandem die erste Anlaufstelle. italki eignet sich zusätzlich für Exoten wie Hawaiianisch, Esperanto oder Klingonisch.

Lohnt sich Lingoda als Preply Alternative?

Lingoda lohnt sich vor allem, wenn du Struktur brauchst. Die Plattform bietet einen klaren Lehrplan nach GER-Standard, qualifizierte Lehrkräfte und günstigen Gruppenunterricht ab 5,49 € pro Stunde im XL-Plan. Das ist ein Bruchteil der Preply-Kosten für Privatstunden. Der Nachteil: Nur 6 Sprachen verfügbar – wer Japanisch, Portugiesisch oder Arabisch lernen will, muss auf eine andere Plattform ausweichen.

Was ist besser für Anfänger – Preply oder eine der Alternativen?

Für absolute Anfänger sind Busuu und Promova oft der bessere Einstieg als Preply. Beide Apps führen dich Schritt für Schritt durch Grundlagen mit Gamification, kurzen Lektionen und automatischer Wiederholung (Spaced Repetition). Preply setzt voraus, dass du schon weißt, was du in einer Unterrichtsstunde üben willst – ohne Vorkenntnisse ist das schwieriger. Busuu ist ab 4,83 € im Monat zudem erheblich günstiger.

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